Deutsch (DE-CH-AT)English (United Kingdom)
PressPress Release • Befähigung für mehr Sicherheit


Befähigung für mehr Sicherheit

KITO-Hebezeuge auf dem Prüfstand bei der BGHM

 

Arbeitsmittel müssen laut Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) regelmäßig überprüft werden, denn Maschinen und Geräte, die den geltenden Sicherheitsanforderungen entsprechen, helfen, Unfälle zu vermeiden. Diese „wiederkehrenden Prüfungen“ können „Befähigte Personen“ durchführen, die vom Betreiber ernannt werden. Sie sollen neben Fachkenntnissen (Sachkunde) über eine entsprechende Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnahe berufliche Tätigkeit am zu prüfenden Arbeitsmittel verfügen.

In der „Bildungsstätte  Nümbrecht“ , einer von sieben Bildungsstätten der Berufsgenossenschaft Holz und Metall, Teilnehmern aktuelle Erkenntnisse zum Arbeitsschutz im Betrieb vermittelt, rechtliche Fragen erörtert, die eigene Verantwortung im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz verdeutlicht und nicht zuletzt Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung des Gelernten im eigenen Betrieb aufgezeigt. Hans-Jürgen Engels, als Referent für Seminare im Transportbereich zuständig: „Die Unfallverhütung in den Unternehmen, beginnend mit Präventionsmaßnahmen, gehört zu dem Kerngeschäft unserer Ausbildungsmaßnahmen.“

In diesem Fall geht es um die Prüfung von Handhebezeugen und die Schulung an Ketten- oder Ratschenzügen, so wie es zum Beispiel von KITO Europe GmbH in ihren Betriebsanleitungen vorgeschrieben ist. Darin ist festgelegt, welche Bauteile an den Geräten zu prüfen sind. Da die Bedienungsanleitung so detailliert ist, kann diese  gleichzeitig auch als Prüfungsvorschrift verwandt werden. Eine entsprechende Befähigung dies zu tun, kann in dem Seminar erlangt werden.

Teilnehmer kommen überwiegend von Betreiberfirmen, aus großen Industrieunternehmen, mittelständischen Unternehmen oder Montagebetrieben, also vom Benutzer und Endverbraucher. Auch Dienstleister sind dabei, die sich überwiegend auf die  Prüfung von Krananlagen, Hebezeugen oder Lastaufnahmemitteln spezialisiert haben.

Um die Funktion der einzelnen Geräte kennen zu lernen, gehört im Wesentlichen dazu, dass man sozusagen in die Tiefe der Geräte geht.

Die Geräte werden von den Teilnehmern demontiert und alle Sicherheitseinrichtungen kontrolliert.

Die Geräte werden von den Teilnehmern demontiert und alle Sicherheitseinrichtungen kontrolliert.

D. h., die Geräte werden von den Teilnehmern demontiert, und die Sicherheitseinrichtungen, wie zum Beispiel u. a. Sperrklinken oder Friktionsscheiben kontrolliert. Nach der erneuten Komplettierung des Zuges folgt als letzter Schritt eine  Funktions- und Belastungsprüfung. KITO war mit dem Ratschenzug LB und Handkettenzug CB als Prüf-und Demonstrationsobjekt dabei.

Die erlangte Befähigung, so Engels, kann natürlich in der Praxis derart erweitert werden, indem die Prüfung des Gerätes und daraus evtl. folgernde Reparaturarbeiten fließend ineinander übergehen. Das bedeutet, dass der Sachkundige, der bei der Geräteprüfung Reparaturbedarf feststellt, diese gleichzeitig mit übernehmen kann.

Es kommt natürlich vor, so Engels, dass Unternehmen Produkte von unterschiedlichen Herstellern im Einsatz haben. Daher ist auch die Bündelung der Schulung bei uns im Hause sinnvoll. Denn eine Schulung bei den unterschiedlichen Herstellern wäre ansonsten sehr aufwendig sprich zeitintensiv. Das Seminar  in der Bildungsstätte der BGHM kann aber nicht die Fachkunde zu allen auf den Markt befindlichen Handhebezeugen vermitteln. Insbesondere für Produkte, für die spezielle Werkzeuge oder Prüfgeräte notwendig sind,

Nach der Komplettierung folgt als letzter Schritt eine Funktionsprüfung.

Nach der Komplettierung folgt als letzter Schritt eine Funktionsprüfung.

Mit der Montage und Demontage der Produkte legen die Unternehmen ggf. auch ihre Produktmängel sprichwörtlich offen auf den Tisch.

Dazu Hans-Jürgen Engels: „Die Beurteilung der unterschiedlichen Produkte ist natürlich nicht Bestandteil des Seminars. In der Produktbewertung ist unsere Haltung absolut neutral. Doch es ist jedem klar, dass, sollten Oualitätsmängel sichtbar sein, diese natürlich von den Schulungsteilnehmern registriert werden. Außerdem liegt es in der Natur der Sache, dass Produkte in Gesprächen unter den Teilnehmern zwangsläufig einer Bewertung unterliegen.“

 

 

 

 


Seit 75 Jahren fertigt und entwickelt KITO Produkte zum Heben und Transportieren von Lasten. Zur Intensivierung des europäischen Marktes gründete das Unternehmen 2006 die Kito Europe GmbH mit Sitz in Düsseldorf. Über Händler und Partner bedient Kito den deutschen Markt.Anwenderspezifische fördertechnische Lösungen mit seinen Kunden zu erarbeiten und diese von der Projektierung bis hin zur Inbetriebnahme zu begleiten, macht KITO zu einem starken und erlässlichen Partner. Der 24-Stunden-Service der KITO-Stützpunkthändler, die schnelle Verfügbarkeit und Kundennähe sind darüber hinaus Verantwortung und Verpflichtung zugleich.

Kito Europe GmbH
Heerdter Lohweg 93
D-40549 Düsseldorf
Tel. +49 (0) 211/ 528 009-0
Fax +49 (0) 211/ 528 009-59
info@kito.net

KITO HEBEZEUGE
Mit Sicherheit das Original